Kölsche Karnevalssitzung für Obdachlose

Impressionen 2010

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Impressum

KöKafO 2010

 

Das Konzept der ersten Kölsche Karnevalssitzung für Obdachlose und sozial schwache Mitbürger in der Session 2010 - präsentiert vom Kölner Husaren-Korps von 1972 e. V.:
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Die Kölsche Karnevalssitzung für Obdachlose und sozial schwache Mitbürger ...
... ist der Beginn einer neuen Art der Karnevalssitzung. Im Februar 2010 veranstaltete das Damenkorps des Kölner Husaren-Korps von 1972 e. V. die erste Sitzung dieser Art, nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit. Freier Eintritt, freies warmes Mittagsessen, freie Getränke und ein Karnevalsprogramm der Superlative mit den TOP-Kräften der Kölner Szene. Alles das fand und soll auch weiterhin in der von der Betreibergesellschaft kostenlos zur Verfügung gestellten Kölner Wolkenburg stattfinden.

Entstehung, Konzept & Weiteres
Wer feiern kann, der kann auch helfen - Kölner Husaren helfen hier und jetzt! Unter diesem Motto wollen wir anderen Menschen, die nicht über unsere Mittel verfügen oder durch einen Schicksalsschlag vom Weg abgekommen sind, ein wenig Karneval sowie Spaß an der Freude und am Leben vermitteln.

Teilbereiche der Nachhaltigkeit
Die ganze Stadt feiert in der Session, all zu schnell werden aber viele Menschen vergessen, die da nicht mithalten können. Wir, die Kölner Husaren, wollen zeigen, dass es auch anders geht und wollen hier den sozial-kulturellen Aspekt der Nachhaltigkeit hervorheben. „... es gibt was Warmes zu Essen und eine Karnevalssitzung - das haben wir so noch nicht erlebt ...“, so ein Besucher der Sitzung. Das Konzept kommt also an, anderen Menschen so den Karneval näher zu bringen und somit Spaß und Freude am Leben zu vermitteln.

Die nächsten Maßnahmen und Schritte
Seit einigen Jahren veranstaltet das Husaren-Korps bereits gemeinnützige Veranstaltungen, hier zum Beispiel das Obdachlosenessen kurz vor Beginn der Session – ebenfalls in der Wolkenburg. Begleitend gibt es mehrere Veranstaltung, mit denen das soziale Engagement der Karnevalsgesellschaft finanziert wird, z. B. ein geselliger Nachmittag der Mitglieder und Freunde der KG sowie das bereits bekannte Junkersdorfer Kirchendrehorgelkonzert. Hier werden Spenden gesammelt und Kontakte geknüpft, ohne die so eine große Sitzung nicht möglich wäre. Sitzt die Finanzierung und die Organisation des Saales und der vielen ehrenamtlichen Helfer, wird gemeinsam mit der Künstleragentur alaaaf.de dann ein karnevalistisches Programm auf die Beine gestellt. Es muss nicht nur an die „Security“ und die Beschallung gedacht werden, auch das Essen und die Küche müssen organisiert werden ... also ein sehr großer Kraftakt für eine kleine Karnevalsgesellschaft.

So macht das Projekt auf sich aufmerksam
Mund-zu-Mund-Propaganda ist hier sehr wichtig, wir sind durch unsere Obdachlosenessen bekannt in Köln geworden und in der Szene wurde so bereits ein großes Vertrauen in die Sache aufgebaut. Neben den üblichen Handzetteln und Aushängen gibt es Durchsagen im lokalen Radio die auf die Sitzung aufmerksam machen, anders kommt man leider nicht an die Obdachlosen und Bedürftigen dieser Stadt heran - man ist sehr vorsichtig und misstrauisch. Die Berichte in den lokalen Medien und unserer Internetseite unterstützen uns dabei, Sponsoren oder Interessenten für die Mitarbeit zu finden.



Alle Angaben ohne Gewähr!
Alle Fotos: Niki Siegenbruck - Foto & Grafik | Köln